Weltumsegelungen – das Risiko fährt immer mit
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- 17.05.2011
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Gerade fand wieder das Barcelona World Race statt, bei dem 15 Skipper mit ihren Co-Skippern und ihren Segelbooten versuchten, von Barcelona startend, zunächst in südlicher Richtung und dann Richtung Osten am Kap der guten Hoffnung vorbei, quer durch den indischen Ozean, an Neuseeland und Südamerika vorbei und dann wieder westlich zurück nach Barcelona, möglichst schnell die Erde zu umsegeln.
In Deutschland erfährt man von diesem Rennen nur deshalb etwas, weil ein Hamburger auf der „Neutrogena“ Skipper war und das Feld mit anführte. So bekam man im Internet und z.Teil auch im Fernsehen Bilder zu sehen, bei denen die Segel-Crews völlig ohne Rettungsweste, nur in einer Art Ganzkörperanzug, der höchstwahrscheinlich bestens vor Wind, Wasser und Kälte schützt, an Bord ihrer Segel-Boote zu sehen sind. Der erste Gedanke, der sich einem aufdrängte: „Ziemlich gefährlich!“. Gerade wenn man die Wellen und den Seegang im Hintergrund sowie die unglaubliche Strecke von über 46.000 km, die in ca. drei Monaten zurückgelegt wurden, berücksichtigt. Fraglich bliebt auch, wie die Segler bei diesen Unwettern navigierten und die Seekarten lasen.
Doch trotz großer, zahlungskräftiger Sponsoren, bestem Bootszubehör und Equipment hinterlässt so ein Unterfangen natürlich auch an diesen Extrem-Seglern und an den Booten deutliche Spuren. So sind bereits 4 Segelboote nach wenigen Tagen ausgeschieden, ein weiteres hing mehrere Tage wegen eines Mastbruchs in Neuseeland fest. Hobby-Segler waren daher wahrscheinlich eher froh, dem spannenden Rennen vom heimischen Sofa oder vor dem Computer folgen zu können. Denn auch körperlich gingen die Segel-Crews an ihre Grenzen, und so wagte auch die "Neutrogena" von Platz vier nicht mehr den Angriff auf die vordersten Plätze. Die monatelangen Anstrengungen ließen einen Angriff auch garnicht zu.






