Metallbau
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- 08.06.2011
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Kürzlich wurde das Handwerk des Metallbaus mit dem des Schmiedes zusammengelegt. Das lässt die Frage aufkommen, was überhaupt zum Metallbau dazugehört.
Natürlich steht im Mittelpunkt die Verarbeitung von Metallen in Industrie und Handwerk – vor allem auf dem Bau. Dazu gehören zum Beispiel der Bau von Türen und Fenstern, Dächern und Bühnenkonstruktionen. Aber es ist schwierig, den Metallbau genau abzugrenzen, weil er sehr viele Tätigkeiten bezeichnet. Die Berufsbezeichnungen gehen ins Unendliche und es gibt unzählige verschiedene Ausbildungen, die den einen oder anderen Aspekt des Metallbaus vermehrt aufgreifen. Es wird auch teilweise im Verbund mit anderen Werkstoffen gearbeitet, sogar mit Kunststoffen. Abzugrenzen ist der Metallbau aber vom Stahlbau, der ein ganz eigenes Metier darstellt. Stahlbau wird hauptsächlich für Stützkonstruktionen eingesetzt, also beim Bau von Brücken und Ähnlichem. So ist die Hohenzollernbrücke in Köln ein reines Stahlbauwerk, ebenso wie der weltbekannte Eiffelturm in Paris.
Allgemein lässt sich sagen, dass der Job als Schweißer und der als Schlosser dazugehören. Doch schon der Beruf des Schlossers ist äußerst vielseitig: So kümmert sich ein Kunstschlosser um dekorative Verzierungen an Türen und Rahmen, ein Kfz-Schlosser dagegen im weitesten Sinne um alles, was Autos betrifft. Ein Schweißer dagegen ist verantwortlich, die Schnittstellen zwischen Metallen zu verbinden. Dazu zählen aber auch Stahl, Kunststoffe und andere Werkstoffe. Der Beruf findet Anstellungen in der Werkzeugindustrie, der Fahrzeugindustrie aber auch in der Maschinenindustrie. Dabei kommen – ja nach Material – unterschiedliche Schweißverfahren zum Einsatz. Ein Beispiel wäre das Feuerschweißen, bei dem die Wärme die einzelnen Werkstoffe aufschmilzt und verbindet und das wohl am geläufigsten ist.






