Cooldino

Casual Wear in der Clubszene

Als US-amerikanische Firmen in den späten 50ern den sogenannten „Casual Friday“ einführten, der eine legere Kleidung am letzten Arbeitstag der Woche erlaubte, konnten keiner ahnen, was für ein bis heute andauernder Trend damit ausgelöst wurde. Lässige Kleidung, stylisch aber bequem, ist seitdem das salonfähige Non plus ultra für den ganz persönlichen, eigenen Stil jenseits des Dress-Diktats. Erlaubt ist, was gefällt – sämtliche Stilrichtungen wie Vintage, Rock'n Roll, Punk, Gothic und Pop, und ganz besonders Sport sind einflussreiche Stile auf den Casual Wear.

Das Besondere am Casual Wear: eine tageslichttaugliche Kombination lässt sich im Handumdrehen mit wenigen Accessoires zum bühnenreifen Auftritt für den Club mit Glamfaktor verändern. Der Trick: nicht das Design allein entscheidet. Die raffinierte Kombination aus lässigem Schnitt und edlem Material ist der gelungene Griff zum legeren Crossover mit Wow-Effekt.

Bei Frauen gilt beispielsweise eine lässige Chino mit aufgesetzten Taschen und Kneepatches, kombiniert mit einem Shirt im Hippieprint und Wedges als perfekter Casual Wear für den Tag. Ein Waist Coat im Edelpunkstyle, zum Bespiel aus reiner Seide, mit Raw-Cut Nähten und Nieten, sowie statt der Wedges Peeptoes mit waffenscheinpflichtigem Absatz küren das Outfit zum optimalen Einsatz für den Nachtflug. 

Für Männer gilt: tagsüber zum Beispiel ein Edelhemd, Two-Buttons Open lässig getragen über der Denim im Worn-Style und dazu Desert Boots oder Sneakers sind eine gelungene Kombination - sophisticated superb! Für den Clubabend ist die Denim weiterhin ein perfekter Begleiter, zum Beispiel mit einem unifarbenen Shirt im angesagten V-Ausschnitt, dazu ein Edel-Sakko sowie Brogues. So erhält Mann einen edel maskulinen Casual Wear für den Club-Scheinwerfer, mit dem exakt dosierten Quäntchen Understatement.

Last but not least spielen auch die Farben beim Casual Wear eine wichitge Rolle. Ein Look mit gedeckten Farben und maximal einem Teil in intensiver Farbe ist tagsüber State of the Art. Abends können die Farben gerne kräftiger sein.