Für alle gute Stuben
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- 09.06.2011
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Das alte Wort Stube bezeichnet ursprünglich den Raum im Haus, der am wärmsten war. Oft war nur ein einziger Raum überhaupt beheizbar, manchmal die Küche oder Wohnküche, manchmal das Wohnzimmer. Darum war die Stube vor allem während der kalten Jahreszeit der wichtigste Aufenthaltsort für die Familie und auch der Raum, in dem man Gäste empfing.
Natürlich lag es auf der Hand, in der guten Stube auch kostbare Dinge unterzubringen, die empfindlich oder zerbrechlich waren oder die man Gästen als Statuszeichen gern zeigen wollte. Noch heute steht die klassische Glasvitrine für das Wohnzimmer weit oben auf der Liste der Möbelträume, wenn junge Paare sich ihre gemeinsame Wohnung einrichten.
Man kennt sie schon von den Eltern oder Großeltern, die in der Vitrine oder dem Vitrinenschrank zum Beispiel das gute Sonntagsgeschirr, die Vasen oder eine Sammlung hübscher Figuren aus Holz oder Glas untergebracht hatten. Natürlich kann man in seine Vitrine alles stellen, das man für kostbar und gleichzeitig repräsentativ hält. Hinter dem Glas ist es vor Staub und Feuchtigkeit geschützt und wird trotzdem sofort gesehen. Nicht nur im Wohnzimmer, sondern auch in Küche, Bad oder Arbeitszimmern kann eine Vitrine schön und auch nützlich sein. Die Sicht auf den Inhalt erleichtert das Wiederfinden, wenn man Bücher, Schmuck oder Kosmetika dort aufbewahrt.
Viele Vitrinen sind auch mit Beleuchtung erhältlich. Hier gibt es viele Varianten, vom dezenten, indirekten Streulicht bis hin zu blinkenden Lämpchen oder farbigen Leuchtröhren. Vitrinen sind sehr wandlungsfähig, da ihr Aussehen vor allem durch die Dinge geprägt wird, die der Besitzer oder die Besitzerin hineinstellt.
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