Seniorenpflege - Pflege durch Familie oder Altenpfleger-
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- 15.06.2011
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Pflegebedürftige sind auf ihre Angehörige und auch auf den Staat angewiesen. Bedingt durch den demoskopischen Wandel gewinnt die Seniorenpflege immer mehr an Bedeutung. Aber mit seinen Reformen kommt der Staat nicht nach. Was können die Angehörigen alles tun? Bei der Seniorenpflege gibt es drei verschiedene Angebote: Die Tagespflege, die häusliche Pflege und die Pflege in einer Seniorenresidenz, bzw. in einem Pflegeheim. Dabei spielt vor allem das Finanzielle eine gewichtige Rolle. Eine Seniorenresidenz kostet im Monat mehrere Tausend Euro. Dagegen ist die Tagespflege deutlich günstiger. In den meisten Fällen hängt die Wahl einer entsprechenden Pflege vom eigenen Geldbeutel ab. Bei der Wahl der Pflegeleistung sollten man auf einige Punkt achten: - Zuerst ist die Feststellung der Pflegestufe sehr wichtig. Es gibt drei Pflegestufen in die der Pflegebedürftige eingestuft werden kann. Die Einstufung erfolgt nach dem Aufwand der Körperpflege, der Mobilität und der Ernährung und wird von der Kranken- bzw. Pflegekasse je nach Pflegestufe entsprechend bezahlt. Der Pflegeaufwand richtet sich also nach der entsprechenden Pflegestufe und je höher die Einstufung, desto größer ist auch der Bedarf der Versorgung.
Versucht man jedoch seine Angehörigen zuhause zu pflegen so ist damit zu rechnen, dass ab einem gewissen Punkt, die Verpflegung nur noch unter größten Anstrengungen zu verrichten ist. Neben dem Geld aus der jeweiligen Pflegestufe, können die Angehörigen noch Familien Pflegegeld und soziale Leistungen beantragen. - Um den täglichen Pflegeaufwand besser einschätzen und dokumentieren zu können, empfiehlt es sich ein Pflege Tagebuch zu führen. Dort können die einzelnen Tätigkeiten wie waschen, essen und anderes zeitlich erfasst werden. - Bei leichteren Fällen, können auch Dienste aus dem Umfeld, wie z.B. Sozialstationen, Essen auf Rädern, Nachbarschaftshilfe oder ehrenamtliche Helfer in Anspruch genommen werden.






