Medizinische Strümpfe und Strumpfhosen für gesunde Beine
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- 23.06.2011
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Gut dieHälfte aller erwachsenen Personen leidet an einer Venenschwäche. Trotzdem wird nur sehr selten etwas dagegen unternommen. Da Venenleiden lange keine Beschwerden verursachen, wird die Krankheit nicht ernst genommen. Erst wenn Komplikationen wie Krampfadern, Thrombosen oder sogar offene Beine auftreten wird gehandelt. Strümpfe sind nur ein Teil des Prophylaxe- und Therapiekonzepts.
Wer Risikofaktoren hat soll sich schützen!
Der wichtigste Risikofaktor kann nicht beeinflusst werden: Die vererbte Venenwandschwäche. Wer in der nahen Verwandtschaft Krampfadern oder andere Venenleiden kennt, sollte die Beine im Auge behalten. Es gibt jedoch noch weitere Faktoren, welche die Entstehung von Krampfadern begünstigen.
- Stehende oder sitzende Berufe
- Eine Schwangerschaft
- Übergewicht
- Bewegungsmangel
- Hitze
- ...
Stützstrümpfe und Strumpfhosen unterstützen die Durchblutung
Der leichte Gegendruck der Strümpfe verhindert eine Stase (Stauung). Das Blut fliesst schneller zurück, die Venen werden weniger belastet. Schwellungen können ebenfalls verhindert werden, allerdings werden dafür "schwere" Strümpfe benötigt. Es gibt vier verschiedene Kompressionsklassen, welche je nach Indikation vom Arzt verordnet werden. Für die Prophylaxe bei gesunden Beinen eigenen sich Klasse eins Strümpfe, während für die Therapie mindestens die Klasse zwei benötigt wird.






