Eine Sprache im Ausland lernen
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- 28.06.2011
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Eine Sprache zu erlernen mag für jeden Fremdsprachenschüler schwer sein, aber für jene, die dies zu Hause tun, ist es noch wesentlich schwieriger. Nach dem selbstständigen Lernen befinden sie sich nämlich unmittelbar wieder umgeben von ihrer eigenen Muttersprache. Sie verbringen Stunden mit Lernen, schalten den Hintergrundlärm mit Hörbüchern aus und brüten über Lernkarten. Dagegen hört ein Fremdsprachenschüler auf Sprachreisen im Ausland die Sprache jeden Tag, kann sie jederzeit üben – und sogar Freundschaften mit Ortsansässigen schließen. All diese Dinge tragen dazu bei, den Lernstoff schneller zu beherrschen und die Sprache und Menschen, die sie sprechen, besser zu verstehen.
Das tiefere Verständnis beginnt bereits mit dem Verstehen der einfachsten Kommunikation in der fremden Sprache. Danach werden die schwierigeren Sprachelemente wie Beugung und Aussprache durchgenommen. Auch die Mimik wird mit bestimmten Redewendungen in Verbindung gebracht. Der Lernende erwirbt außerdem sehr schnell die richtigen Umgangsformen. Fremdsprachenschüler lernen im Ausland sehr schnell, wann die höfliche Wortwahl und verschiedene Zeitformen anzuwenden sind. Genauso schnell nehmen sie die örtliche Umgangssprache (Slang) und den lockeren Gesprächsstil auf. Studenten, die die Sprache in ihrem Heimatland erlernen, können sich derartige Fähigkeiten und Kenntnisse nicht aneignen. Dieser Wissensstand kann natürlich für Beziehungen in dem jeweiligen Land entscheidend sein.
Studenten, die ihre Sprachkenntnisse im Ausland erwerben, erhalten dort ein besseres Sprachverständnis, wo es wichtig ist, sich verständigen zu können. Sie bekommen einen Einblick in das Erbe und den Dialekt der Gegend, in der sie sich aufhalten. Die engen Kontakte, die man schließt, geben ein Bild von der Sprache und Kultur des Landes. Die umfangreiche Sprache, Tradition und die Werte erlauben es Fremdsprachenschülern, sich in Sprache und Kultur des Landes zurechtzufinden, in dem sie sich aufhalten.
Generell kann gesagt werden, dass Fremdsprachenschüler, die im Ausland waren, sich gegenüber Sprachschülern im Heimatland in einem klaren Vorteil befinden: sie können viel besser in der fremden Sprache kommunizieren. Natürlich kann ein Aufenthalt in einem fremden Land abschreckend und faszinierend zugleich sein. Es erfordert eine gewisse Einstellung. Besser ist es, keine Erwartungen an die fremde Kultur zu stellen, in die man sich begibt – es dauert eine ganze Weile, bis man sie versteht, und häufig erlebt man auch ein Auf und Ab von Gefühlen – man muss geduldig und fleißig sein, um Erfolg zu haben, aber die Vorteile sind all die Mühe wert!






