Unternehmen zur Inventur verpflichtet
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- 04.07.2011
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Formen von Inventuren
Wie oben bereits erwähnt, ist eine Inventur grundsätzlich zu einem bestimmten Stichtag durchzuführen, die so genannte Stichtagsinventur. Eine weitere mögliche Form der Bestandsaufnahme ist die laufende beziehungsweise die permanente Inventur, bei der die Bestände nicht zu einem bestimmten Stichtag erfasst werden, sondern durchgehend während des gesamten Geschäftsjahres. Die verlegte Inventur darf nach dem Gesetz dann erfolgen, wenn der Betrieb aus bestimmten Gründen nicht in der Lage ist, zu dem Stichtag am Ende des Geschäftsjahres oder Kalenderjahres eine körperliche Bestandsaufnahme durchzuführen. Jedoch muss sie dann spätestens zwei Monate nach dem Bilanzstichtag oder drei Monate davor erfolgen.
Durchführung von Inventuren in Unternehmen
Im Rahmen einer betrieblichen Inventur werden die Lagerbestände von den Mitarbeitern gezählt, gemessen oder gewogen. Hierbei kommt es auf die jeweiligen Produkte des Unternehmens an. Anschließend werden diese tatsächlichen Bestände in das EDV-System eingetragen und mittels eines Soll-Ist-Vergleichs mit den im Computer geführten Beständen auf Differenzen verglichen. Der sich daraus ergebende Lagerwert muss in der Jahresbilanz als Umlaufvermögen aufgenommen werden. In der Regel wird bei der Durchführung einer Inventur annähernd der gesamte Mitarbeiterstamm eingespannt. Diese werden in mehrere Teams aufgeteilt. Bei großen Betrieben mit einem hohen Lagerbestand gibt es Gruppen, die für das Zählen beziehungsweise Messen und Wiegen zuständig sind. Andere Gruppen sind anschließend dafür zuständig, diese Bestände im Computer zu erfassen.
Hilfreiche Klebepunkte in verschiedenen Farben
Um Missverständnisse während der Inventur zu vermeiden, helfen bunte Klebepunkte, die nach dem Zählen und der Bestandsaufnahme an das Regal geklebt werden können. So sieht man auf einen Blick, welche Bestände bereits erfasst wurden und welche nicht.






