Eine kurze Erklärung der Fremdwährungsfinanzierung
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- 07.07.2011
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Gleichzeitig geht der Kreditnehmer jedoch auch ein Währungsrisiko ein, denn falls die Fremdwährung gegenüber dem Euro aufwertet, dann wird auch die geschuldete Summe in Euro umgerechnet größer. Umgekehrt birgt das Fremdwährungsrisiko natürlich auch eine Chance, wenn die Fremdwährung gegenüber dem Euro abwertet. In diesem Falle nimmt die nominale Verschuldung in Euro sogar ohne Rückzahlung ab. Auch Unternehmen arbeiten häufig mit Fremdwährungsfinanzierungen, besonders wenn sie auch Einnahmen in der entsprechenden Fremdwährung erwarten. Falls ein Unternehmen besondere Wechselkursschwankungen befürchtet, kann es sich dann am Terminmarkt mit Optionen absichern. Die Optionen gleichen Gewinne aber auch Verluste durch Wechselkursschwankungen aus. Eine solche Absicherung gegen Wechselkursschwankungen verursacht jedoch auch wieder Kosten, sodass der Kreditnehmer den erwarteten Vorteil durch den niedrigeren Zins zum Teil kompensiert wird. Unter dem Strich kann deswegen sagen, dass eine Fremdwährungsfinanzierung sich dann lohnt, wenn man für die Fremdwährung entweder stabile oder fallende Wechselkurse erwartet und gleichzeitig die Kreditzinsen in der Fremdwährung niedriger sind als in einem Kredit in der Landeswährung. Wenn eine Absicherung des Währungsrisikos notwendig ist, spart man unter dem Strich kaum noch Geld.






