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Azubis absolvieren Praktikum im Ausland

Nicht nur für Studenten lohnt sich ein Praktikum im Ausland. Auch Azubis können von einer Berufserfahrung im Ausland profitieren.

Ab als Mechatroniker in einem Betrieb in Sevilla oder als angehende Krankenpflegerin in einem Pflegeheim in London – für Auszubildende gibt es viele Möglichkeiten die unterschiedlichen Facetten ihres Berufes im Rahmen eines Praktikums im Ausland kennenzulernen.

Über von der EU geförderte Programme wie „Leonardo da Vinci“ können Auszubildende drei bis zwölf Wochen Berufserfahrung in einem europäischen Land sammeln. Organisationen wie die Gesellschaft für Europabildung aus Berlin entwickeln im Rahmen dieses Programms Aufenthalte im Ausland und führen sie mit Unterstützung von Partnerorganisationen in den entsprechenden Ländern durch. Durch die enge Zusammenarbeit mit diesen Partnern steht der Auszubildende auch im Zielland nicht ohne Unterstützung da, sondern wird von einheimischen Tutoren begleitet. Von der Begleitung in den Praktikumsbetrieb bis zur Vorstellung in der Gastfamilie oder der Sprachschule stehen dem Praktikanten kundige Tutoren zur Seite.

Ein wichtiger Bestandteil eines geförderten Praktikums im Ausland ist neben dem Finden eines geeigneten Ausbildungsbetriebs die Organisation der Reise, die Durchführung eines Sprachkurses vor Ort und im Idealfall ein interkulturelles Vorbereitungsseminar.

Die Vorteile eines Praktikums im Ausland liegen auf der Hand. Die Auszubildenden werden selbständiger und flexibler. Sie erwerben Fremdsprachkenntnisse und lernen neue Arbeitsweisen kennen. Sie stärken ihr Selbstbewusstsein und nicht zuletzt erhöhen sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Wer an einem geförderten Praktikum im Ausland teilnehmen möchte, sollte im Idealfall Grundkenntnisse in der Landessprache mitbringen. In einigen Ländern, wie beispielsweise Polen, werden oft auch Praktikumsplätze gestaltet in denen englisch oder deutsch gesprochen wird.