Ein Schal für Alles
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- 14.07.2011
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Denken drei Menschen an einen schönen Schal, ist es gut möglich, dass jeder von ihnen ein komplett anderes Bild vor Augen hat. Schal sind heute so facettenreich, dass es schier unmöglich erscheint ein Grundmodell ausfindig zu machen. Die Ursprünge werden jedoch in der Kaschmir-Region nördlich von Indien vermutet. Die dort lebende Kaschmir-Ziege produziert eine der feinsten Wollen der Welt. Sie wird aus dem Bauchfell gekämmt, versponnen und verwebt. Ein Grund, weshalb Kaschmir-Schals auch heute noch sehr beliebt sind, ist deren Anschmiegsamkeit und ihr kratzarmer Charakter. Dabei ist Kaschmirwolle ähnlich wärmend wie Schafswolle.
Neuinterpretationen des Schals
Um die Kosten der teuren Kaschmirwolle und das Kratzen der Schafswolle zu umgehen, kamen später Chemiefasern zum Einsatz, die einen guten Kompromiss bildeten. Um auch immer Sommer nicht auf Schals als stilvolles Accessoire verzichten zu müssen, verwendete man irgendwann auch Leinen-, Baumwoll-, und Viskosestoffe. Sie sind wesentlich luftiger und haben einen kühlenden Effekt. Einzig die länglich rechteckige Form blieb immer annähernd gleich.
Mit fortschreitender Technik haben sich immer neue Möglichkeiten bezüglich der Färbung ergeben. Heute werden Schals nicht nur in intensiven Farben bis hin zu Neon-Varianten, sondern auch mit ausgefallenden Mustern produziert. Der Spielraum für die Designer ist somit sehr groß und die Schals können entweder von aktuellen Trends inspiriert sein oder selbst Trends setzen.





