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Online-Dating: Wie funktioniert die Liebe?

Was ist Liebe? Die meisten würden sagen: Wir kennen dieses Gefühl doch alle. Und: Über Liebe kann man nicht sprechen, Liebe muss man erleben.

Fakt ist, die Liebe schafft auch viele Probleme, besonders durch ihre Abwesenheit. In unserer Gesellschaft leiden sehr viele Menschen unter Liebesproblemen: Die einen sind unglücklich verliebt, andere einfach Single ohne passenden Partner in Sicht, aber mit dem Wunsch nach einer festen Bindung. Und oft sie wissen nicht, wie sie sich zu ihrem Glück verhelfen können. Dabei ist der Traumpartner in Zeiten des Internet vielleicht nur einen Klick entfernt – beim Online-Dating.

Die Liebe als Konstrukt

Die Gesellschaft zeichnet ein Idealbild von der „großen und wahren Liebe“, und die Menschen halten fest an diesem romantischen Ideal der Paarbeziehung. Sie sehnen sich nach dem Gefühl der Verliebtheit, nach Leidenschaft und einer dauerhaften emotionalen Bindung.

Andere sehen Liebe schlichtweg als eine zwischenmenschliche Konvention. Im nichtromantischen Sinn ist die Partnerschaft eine Vernunftsgemeinschaft. Ein realistisches Liebesmodell – denn es sind ja auch reale Menschen, zwischen denen sie sich abspielt. Dazu gehören körperliche Aspekte, sexuelle Anziehung und das biologische Glücksempfinden, aber auch Verbindlichkeit.

Wie funktioniert die Liebe?

Was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Liebe nach dem Vernunftsmodell? Die beiden Partner finden möglichst viele gemeinsame Interessen und teilen die gleiche Lebenseinstellung. Sie weisen Übereinstimmungen auf, wie sie auch Online-Dating-Agenturen zum optimalen Match heranziehen. Die Ähnlichkeit zu sich selbst spielt eine große Rolle beim Aufbau von Sympathien. Dauerhafte Faktoren sind für eine Beziehung von Bestand ausschlaggebender als ein heftiges (und vorübergehendes) Verliebtheitsgefühl.