Die Geschichte der Designermöbel
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- 31.08.2011
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Geschichte zählte in der Schule für viele nicht zu den Lieblingsfächern. Und Möbeldesign verbindet man wohl kaum mit Geschichte. Bei diesem Wort fällt einem eher der letzte Besuch im Möbelhaus ein und die Tatsache, dass man dort meist wirkliche Designer Möbel findet. Ob in Esszimmer oder Wohnzimmer - Tische, Stühle, Couch und Co. vom Designer sorgen für individuelles und stilvolles Wohnen. Aber vor etwa 3 Jahrhunderten wurde bereits der Grundstein für moderne Designmöbel gelegt.
Nicht, wie oft angenommen, von James Watt, sondern 1792 von Thomas Newcomen wurde die Dampfmaschine erfunden, auf der die Industrialisierung ab dem 18. Jahrhundert basiert. Handarbeit war vorher die Devise gewesen. Was am Anfang den Webern die Arbeit nahm, endete in der Massenproduktion jeglicher Güter, von Stoffen, Möbeln, Schuhen und technischen Produkten. Egal ob Jeans, Tische oder Autos - nichts muss mehr individuell hergestellt werden. Lediglich einzelne Muster müssen noch entworfen werden. Aus diesen Prototypen kann man dann in Fabriken unzählige gleichartige Stücke zusammenbauen. Um die Prototypen mit ausreichend Sacherverstand entwerfen zu können, sollte man Industriedesign studiert haben.
Allerdings meldeten sich schon bald die ersten Kritiker zu Wort. Bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts beklagten viele Designer die Monotonie der so hergestellten Waren. Für sie stand kreatives und individuelles Design, dass dem Menschen gut tut, deutlich vor Kostenminimierung durch Arbeitsteilung und Automatisierung. Und ganz zu Beginn entdeckten diese Freigeister die Möglichkeiten und die Wichtigkeit des Möbeldesigns. Denn so, wie Wohnen ein Grundbedürfnis ist, steigert schönes und individuelles Wohnen das Gefühl von Glück und Zufriedenheit. Und ganz genau deswegen braucht der Mensch neben einem dichten Dach über dem Kopf auch hochwertige und ansprechende Möbel. Um also den Menschen etwas Gutes zu tun, begannen Künstler schon vor über 150 Jahren damit, Designermöbel zu schaffen.
Neben dem Schlafzimmer befindet man sich die meiste Zeit im Wohnzimmer. Um hier wirklich langlebige Qualität zu bekommen, sollte man vielleicht nicht gerade das billigste Möbelhaus ansteuern. Aber auch in jedem anderen Raum ist es angenehmer und oftmals auch aus qualitativen Aspekten heraus vorteilhafter, Designermöbel zu verwenden. Denn die Einrichtung sollte immer hochwertig und harmonisch sein. Um sich wirklich wohl fühlen zu können, muss man "man selbst" sein und dies auch zeigen können und sich mit Dingen umgeben, die den eigenen Sinn für´s Schöne ansprechen. Außerdem sind hochwertige Designer Möbel neben ihrem ansprechenden Äußeren meist deutlich langlebiger und somit rentabler als ihre billigen Kollegen aus dem Discounter-Möbelhaus.
Also zieht der Mensch heute im Allgemeinen viel Nutzen aus der Geschichte und dem Industriedesign. Der Wohlstand unserer industrialisierten Gesellschaft basiert darauf. Geht es aber darum, wie man lebt, vertraut man in vielen Fällen besser anderen klugen Köpfen der Geschichte und greift auf individuelle und hochwertige Möbel vom Designer zurück.






