Eine Übersicht über Parkettarten und deren Verlegetechniken
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- 19.09.2011
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Parkett ist ein hochwertiger, jedoch auch kostspieliger Bodenbelag, der bei richtiger Pflege jahrzehntelang wie neu wirken kann. Grund hierfür ist die Beschaffenheit des Parketts selbst, welches im Gegensatz zu Laminat aus einem ganzen Stück echtem Holz besteht.
Laminat besteht hingegen zum Großteil aus Presspapier und hat nur eine dünne Oberfläche holzstrukturierter Folie, das für die Optik zum Tragen kommt. Im Gegensatz dazu kann beim Parkett, sobald der Bodenbelag stumpf wirkt, einfach die oberste Holzschicht abgeschliffen und anschließend neu versiegelt werden. Durch diese einfachen Handgriffe wirkt Parkett wie neu und diese Technik kann mehrmals wiederholt werden. Jedoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Arten von Parkett neben dem Aussehen durch die Verwendung von unterschiedlichen Holzarten vor allem auch in der Handhabung beim Verlegen.
Massivparkett besteht zum Beispiel aus Massivholzstücken, die in rohem, also unbehandeltem Zustand verlegt werden. Danach wird der Bodenbelag abgeschliffen und mit einer Wachs- oder Ölschicht versiegelt.
Lamparkett wird auch Dünnparkett oder Dünnstab genannt und wird ähnlich wie Stabparkett in Stäben beziehungsweise Holzstücken verlegt. Durch die Einfräsungen von sogenannten Nuten und Federn kann das Parkett hier ideal ineinander greifen, wodurch das Verlegen einfacher wird und die Oberfläche letztlich durchgehend bündig ist.
Mosaikparkett besteht aus kleineren, dünneren Holztafeln, die dadurch am besten für Fußbodenheizungen geeignet sind.
Neben diesen Parkettarten gibt es auch verschiedene Muster, wie Parkett verlegt werden kann. So unterscheidet man neben Schiffsboden, bei dem parallel mit versetzten Stößen ähnlich eines Schiffdecks das Parkett verlegt wird, und englischem Verband, bei dem die Stäbe um die Hälfte versetzt parallel verlegt werden. Exoten sind beispielsweise Flecht-Boden und Würfel- oder Leiterverband.






