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Eignen sich Induktionskochfelder für Camping?

Wer Camping macht, will auch mal kochen. Oft wird mit einem Gaskocher gekocht. Man braucht Streichhölzer oder ein Feuerzeug und muss damit eine offene Flamme erzeugen. Der Kocher muss immer beobachtet werden und verlangt unsere Aufmerksamkeit. Jedoch ist das Kochen an der offenen Flamme sehr gefährlich, vor allem, wenn man mit Kindern Urlaub macht.

 

Gibt es Strom, kann man auf offene Flamme verzichten. Seit einiger Zeit gibt es Induktionskochfelder die das Kochgut über ein Magnetfeld erhitzen. Es werden spezielle Kochtöpfe und Pfannen benötigt, die man mit einem Magnet testen kann. Sie müssen von einem Magneten angezogen werden. Oft sind sie etwas schwerer als Aluminiumtöpfe, die oft beim Camping verwendet werden.

Es gibt Induktionskochfelder mit einer Kochplatte, oder mit Doppelkochplatten. Sie sind relativ leicht und nehmen wenig Platz in Anspruch. Ein Induktionskochfeld hat in der Regel das Bedienfeld vorne oder an der Seite. Über kleine Tasten werden die Kochplatten bedient. Die Kochplatten werden nicht erhitzt, Sie werden nur warm durch das Kochgut. Die Kochzeit ist wesentlich kürzer als bei elektrischen Kochplatten, dadurch auch weniger Stromverbrauch.

Ein Induktionskochplatte läßt sich gut im Wohnwagen betreiben, den Gasherd mit einer Arbeitsplatte abdecken, das Kochfeld darauf gestellt und fertig. Die Kochfelder sind leicht zu pflegen. Sollte etwas übergekocht sein, einfach den Kochtopf von der Platte nehmen und mit einem Schwammtuch säubern. Warm wird die Platte schon sein, aber eingebrannt ist nichts.

Nimmt man das Kochgut von der Platte, schaltet sich das Kochfeld ab. Jede Veränderung der Tasten an der Kochplatte beeinflusst das Kochgut sofort, nicht wie bei elektrischen Kochplatten, die Restwärme besitzen. Oft haben Induktionskochfelder eine Kindersicherung.