Heißgeliebte Altersvorsorge: Lebensversicherung jetzt verkaufen, behalten oder kündigen?
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- 07.11.2011
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Manche vorsorgeorientierte Menschen machen sich heute Gedanken über ihre Zusatzabsicherung für das Alter. Ist eine Lebensversicherung der beste Weg, um für die Pension vorzusorgen? Gibt es bessere Alternativen? Lohnt es sich, bei finanziellen Einschneidungen auszusteigen, um dann noch einmal umzuschichten?
Diese Fragen beschäftigen eine ganze Nation. Grund genug, sich hier einmal genauer zu informieren, welche Tatsachen vorliegen und wie man sich am besten vorbereiten kann.
Die Lebensversicherung war Germanias Nachfahren meistgenutzte Rentenaufbesserung. Daran hat sich auch trotz sinkender Garantiezinsen dennoch so gut wie nichts getan. Die Motive dafür sind nicht schwer zu erraten: Auf den eigenen Profit ausgerichtete „Berater“ in der Branche loben diese Form der Altersabsicherung immer weiter über die Tatsachen hinweg. Sie sind sich ihrer Verantwortung für die Menschen, die Ihnen blind vertrauen, nicht bewußt oder ignorieren sie sicherheitshalber ganz einfach. Der rechtschaffende Bürger ist oftmals überfordert, wenn es um eine fundierte und zukunftsorientierte Entscheidung geht.
Sinkende Garantiezinsen sind für die unter uns, die in diesen Zeiten eine Versicherung mit Kapitalbildung für die zweite Lebenshälfte abschließen wollen, ein heißes Thema. Denn für Altverträge gilt der zum 01.01.2012 genehmigte neue Zinssatz von nur noch 1,75% nicht! Wer daher einen bereits länger laufenden Vertrag mit besserer, garantierter Verzinsung besitzt, ist angehalten, genau zu prüfen, bevor er sich unvorsichtig für eine Kündigung entschließt.
Aber die Lebensversicherungsgesellschaften trumpfen mit einer anderen Waffe auf, die artigen Einzahlern das Leben schwer macht: Kosten für die Verwaltung!
Die Höhe ist ausschlaggebend!
Während sich eine schlanke Gesellschaft mit unter 1% zufrieden gibt, langen andere mit deutlich über 4% schon sehr kräftig zu. Und das nagt an der späteren Auszahlung! Denn die garantierte Verzinsung und die Auszahlung zum Ende der Versicherungszeit richten sich nicht nur nach den eingezahlten Beiträgen. Zunächst werden alle Kosten in Abzug gebracht. Das sind in erster Linie einmal die Kosten für den Versicherungsvertreter, die in den ersten Jahren der Laufzeit dafür sorgen, daß der Rückkaufswert oftmals kleiner als null ist. Und dann kommen natürlich die Kosten für die Risikoabsicherung, welche individuell errechnet werden muß. Und natürlich sind Kosten für die jährliche Verwaltung zu bezahlen, denn die selbstgebauten Tempel der Lebensversicherer sind nicht vollständig abgezahlt und kostenfrei! Wenn dann eine halbjährliche Einzahlungsart verabredet wurde, schlägt sich das ebenfalls bei der Lebensversicherung nieder: Die Versicherungsanstalt arbeitet nämlich immer mit einer jährlichen Zahlung. Alles, was davon abweicht, wird gesondert in Rechnung gestellt, bzw. verzinst!
Eine Beleihung der Versicherung sollte man sich gut überlegen!
Wer während der Einsparphase Geld aus seiner Lebensversicherung benötigt, bekommt von der Versicherungsgesellschaft häufig das Angebot für eine Beleihung. Der Vorteil für die Versicherung: Sie verleiht das ohnehin dem Kunden gehörende Geld zurück an den Kunden und verdient sogleich doppelt, denn der Darlehenszins übersteigt in aller Regel den gewährten Guthabenzinssatz! Nicht nur, daß der Sparer jetzt das eigene Geld verzinst wieder zurückzahlen muß, auch die normalen Beiträge fallen natürlich an.
Gibt es einen Ausweg?
Wie kann man einem Verbraucher helfen, der nach etlichen Jahren der Einzahlung seine Abrechnung erhält und feststellt, daß er jahrelang mehr in seine Lebensversicherung einbezahlt hat, als er nun ausgezahlt bekommt?
Wahrscheinlich nur schlecht. Aber für viele fleißige Versicherungsnehmer gibt es eine Lösung: Raus aus der Lebensversicherung und rein in gut verzinste Sachanlagen! Der Weg dahin kann allerdings unangenehm sein: Der Rückkaufswert der Lebensversicherung ist aufgrund der hohen Abschlußkosten, der Verwaltungskosten und der Risikoversicherung erfahrungsgemäß nicht so hoch, wie so mancher erhofft . Hier müssen oftmals Minderzahlungen in Kauf genommen werden. Das Ergebnis kann sich aber oftmals sehen lassen.
Wer zwischendrin Geld aus der Lebensversicherung für außerplanmäßige Anschaffungen benötigt, sollte diesen Betrag mit einem spitzen Bleistift kalkulieren. Dann steht eine Bestandsaufnahme an: Welche Art der Risikoabsicherung benötigt man? Ist eine Familie mit minderjährigen Kindern im schlimmsten Fall zu versorgen? Dann muß die Absicherung sicher höher sein, als wenn nur wenig Zeit bis zum eigenen Pensionseintritt bleibt. Hier bietet sich eine simple Risiko-Lebensversicherung an, die ausschließlich im Todesfall eintritt und anders als die kapitalbildende Lebensversicherung zum Laufzeitende nichts ausschüttet. Aber auch hier gilt Vorsicht: Manche Lebensversicherer bieten Optionen mit einer Beitragsrückgewähr an. Dies ist nichts anderes als ein kapitalbildender Teil der Lebensversicherung in Höhe der berechneten Beiträge! Auch da fallen wieder Kosten für Vertrieb und Verwaltung an.
Ist der Bedarf erst kalkuliert……spart es sich ganz ungeniert! Oftmals kann man durch diese Veränderung den Rendite-Turbo zünden. Renditeoptimierte Sachwerte sind jetzt gefragt. Experten zu finden ist simpel. Wenn man sich von seiner Lebensversicherung trennen möchte, ist man gut beraten, vorab einmal prüfen zu lassen, wieviel man da herausholen kann oder ob sich evtl. sogar eine Beibehaltung des Vertrags lohnt.
Unter http://www.lebensversicherung-verkaufen.de/blog/expertencheck haben interessierte Menschen die Gelegenheit, einen kostenfreien Expertencheck anzufordern. Dieser wird im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit der Weiterführung, des möglichen Verkaufs, einer Auflösung des Vertrags und natürlich einer alternativen Altersvorsorge durchgeführt. Die über zehnjährige Erfahrung der Kooperationspartner sichert dabei ein optimales Ergebnis für den derzeitigen Versicherungsnehmer. Selbstverständlich sind hierbei auch alle Datenschutzbestimmungen eingehalten.






