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Wie Videokonferenzen E-Learning verändert

Das Internet hat die Art und Weise, wie gelernt und gelehrt wird, grundlegend verändert. Über Jahre hinweg waren, sowohl Tutoren als auch Studenten, auf die Weiterbildung in Klassenräumen und die Kommunikation untereinander angewiesen. Seit die Internetnutzung und die Anzahl von Internetzugängen drastisch angestiegen sind, hat sich E-Learning zu einer beliebten Alternative entwickelt, um sich weiterzubilden. Dafür wurden hauptsächlich Literatur- und Unterrichtsmaterialien auf digitalem Weg verwendet. Seit Kurzem gibt es aber noch einen Weg, der sowohl bei Studenten als auch Tutoren immer beliebter wird: Eine Videokonferenz.

 

Videokonferenzen existieren schon etliche Jahre, jedoch ist es erst seit kurzem der Fall, dass die meisten Internetnutzer auch einen Webcam haben. Noch nicht lange her, mussten Computerbesitzer viele Einzelteile kaufen, damit eine Webcamverbindung aufgebaut werden konnte, welche dann meistens nicht einmal hochauflösend war. Mittlerweile sind Webcam, Audio und Video oftmals schon in den Computer eingebaut , und die Qualität ist um ein Vielfaches höher. Zusätzlich haben Serviceanbieter wie Skype dazu beigetragen, dass Videokonferenzen kostenlos, einfach und damit alltäglich geworden sind.
Aufgrund dessen, dass Videokonferenzen jetzt so weit verbreitet sind, haben auch Universitäten und Schulen angefangen, diese zu nutzen, um Studenten, Professoren und Klassenkameraden miteinander zu verbinden. Der Wandel ist am meisten für diejenigen zu spüren, die ihr Fernstudium schon begonnen haben und jetzt von hauptsächlich literarischem Material auf Interaktives umsteigen. Somit sind nicht mehr ausschließlich einseitige Meinungen die Lehrgrundlage, sondern Diskussionen bieten völlig neue Möglichkeiten. Dieser Meinungsaustausch bewirkt ganz neue Sichtweisen von Studenten in Bezug auf bestimmte Dinge und fördert so ein größeres Verständnis.

Videokonferenzen sind weitaus wichtiger, um nur für Vorlesungen oder Diskussionsgruppen genutzt zu werden. Es gibt Lehrkräften auch die Möglichkeit, ihre Studenten im Fernstudium besser kennenzulernen und somit auch besser betreuen zu können. Ein Professor muss heutzutage nicht mehr zwangsläufig an demselben Ort sein wie der Student, um seiner Lehrtätigkeit nachzugehen. Diese Vorteile werden kontinuierlich dazu beitragen, dass Videokonferenzen zunehmend verwendet werden, da es Studenten die Möglichkeit bietet, auftretende Probleme schneller und effektiver mit anderen Studenten oder Professoren zu lösen. Wenn man das Gesamte betrachtet, werden Videokonferenzen dazu beitragen, dass das Bildungsniveau steigen wird.
Autor: Thomas Bach

E-Mail: thommy.bach@hotmail.co.uk