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Wie einem das Internet einen Strich durch die Rechnung machen kann

Bei einer Bewerbung zählt meist ein guter erster Eindruck. Dieser kann schnell verdorben sein, einem jedoch auch eine angenehme Zeit in der neuen Firma bescheren, wenn man es schafft, die Personalchefs von sich zu überzeugen. In der heutigen Zeit des Internets wird der erste Eindruck allerdings oft schon dann geformt, bevor der Bewerber überhaupt zu einem Gespräch erschienen ist. Grund dafür ist meist eine Präsenz im Internet, meist auf Social Network Seiten wie Facebook oder Twitter. Es sind mittlerweile beinahe zwei von drei Personalverantwortlichen, die sich vor dem Bewerbungsgespräch schon einmal über den Kandidaten über solche Seiten schlau machen.

 

Damit kann man sich die ein oder andere große Chance leicht verbauen, denn nur ein falscher Kommentar oder ein Bild, auf dem man in betrunkenem Zustand zu sehen ist, kann einen den guten Ruf kosten. Zwar schützen viele ihre Profile durch die Funktion, dass nur Freunde und Bekannte, die sie selber hinzugefügt haben, auf dieses Zugriff haben, doch dieser Kreis ist schnell durchbrochen. Was die Sicherheit angeht, darf man bei solchen Seiten nämlich auch nicht allzu viel erwarten. Deshalb sollte man ein Facebook Profil nur dann für private Zwecke nutzen, wenn man nicht darauf hofft, demnächst einen lukrativen Job angeboten zu bekommen.

Auch Altlasten können einem da leicht einen Strich durch die Rechnung machen. Nur weil ein Facebook Account beispielsweise gelöscht wurde, heißt es nicht, dass alte Daten und Wahrheiten nicht trotzdem im World Wide Web verbleiben und einem noch nachträglich Schaden zufügen können. Wo bei nicht digitalen Dokumenten ein Aktenvernichter ins Spiel kommt, am effektivsten wäre ein Aktenvernichter Partikelschnitt, leistet das Internet leider nicht ganz so gute Arbeit bei der Vernichtung von alten Daten und Dokumenten. Deshalb sollte man stets vorsichtig sein und möglicherweise von vornherein darauf achten, dass man allzu pikante Geheimnisse gar nicht erst im Netz veröffentlich. Um all dem negativen entgegen zu wirken, kann man stattdessen bloggen oder interessante Artikel veröffentlichen auf seiner Webseite. Das macht sich gut, wenn der künftige Arbeitgeber den Namen googelt. Es zeugt von Interesse und Intellekt und lässt vielleicht das ein oder andere peinliche Bild etwas in den Hintergrund treten.