Allgemeine Informationen zur Folsäure
- keine Bewertung
- 18.01.2012
- 125 Hits
- Fehler melden
- Weiterempfehlen
Die zu der Gruppe der B Vitamine gehörende Folsäure kommt fast in allen tierischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln vor.
Darmbakterien in der Darmflora sind ebenfalls in der Lage Folsäure herzustellen. Wichtig ist dieses Vitamin für die Herstellung der Erbsubstanz und somit für das Wachstum und die Vermehrung der Zellen. Die Folsäure ist auch für die Herstellung der roten und weißen Blutkörperchen zuständig.
Erwachsene benötigen pro Tag etwa 400 Mikrogramm. Ein Mangel an Folsäure kann unter anderem zu Wachstumsschäden und verschiedenen Formen der Anämie führen. Die Unfähigkeit Purine sowie das Pyrimidin-Derivat Thymin zu synthetisieren, ist dabei das wichtigste biochemische Symptom.
Aus drei Bausteinen setzt sich die Folsäure zusammen. Dem substituierten Pterin, der p-Aminobenoesäure und der Glutaminsäure. Mehr hier.
Es gibt ca. 100 verschiedene Folsäure-aktive Stoffe, die Folate. Überwiegend kommt Folsäure in Blattgemüse sowie Rinder-, Schweine- und Kalbsleber vor. Sehr hohe Konzentrationen finden sich in Bohnen, Kopfsalat, Spargel, Spinat und Weißkohl.
Die Menge der vorhandenen Folate spielt eine geringe Rolle. Die Form der vorliegenden Folate ist entscheidend für die Bioverfügbarkeit. Es gibt zwei Formen, in denen die Folate in Lebensmitteln vorkommen. Einmal als Folsäure-Monoglutamate, Molekülen mit nur einem Aminosäurerest, dem Glutamylreust und als Folsäure-Polyglutamate, einem Molekül mit mehreren Glutamylresten.
Weitere Infos unter http://www.folsaeure.org






