Cooldino

Wunderschöne Ostseekreuzfahrt mit AIDAblu

 Unsere Ostseekreuzfahrt auf der AIDAblu war Erholung pur. Doch was macht diese Kreuzfahrt so erholsam? In unserem Reisebericht versuchen wir die schönsten Momente noch einmal aufleben zu lassen. Zugegeben, wer es nicht selbst erlebt hat, dem könnten manche Schilderungen übertrieben vorkommen – sie sind aber nichts als die Wahrheit.
Perfekt verlief unsere Reise schon vor dem Gang an Bord. Wir hatten einen Parkplatz bei der Firma „Parken und Meer“ in Warnemünde gebucht. Freunde empfahlen uns dieses Unternehmen, da hier das Parkangebot speziell auf Kreuzfahrt-Touristen ausgerichtet ist. Und was sollen wir sagen: Unsere Freunde hatten Recht – perfekter Service bei der An- und Abreise. So lässt es sich optimal in den Urlaub starten. Beim Cruise Terminal zeigten uns die AIDA-Scouts den Weg zum Check In und nach wenigen Minuten konnten wir sofort an Bord der AIDAblu. Die Kabinen waren bereits freigegeben, so dass wir alles "Unnötige" in der Kabine lassen und uns auf eine erste Erkundungstour machen.

Es war nicht unsere erste AIDA-Kreuzfahrt und so kannten wir uns ein wenig auf den Schiffen aus. Wir stellten fest, dass sich gegenüber Diva & Luna doch einige Dinge verändert hatten, die Aufteilung grundsätzlich aber gleich ist, so dass man sich schnell zu Recht findet.

Zum Auslaufen ging es dann wieder an Deck. Begleitet von Ausflugsbooten, Segeljachten, einem Drachenboot und vielen winkenden Zaungästen ließen wir Warnemünde hinter uns. Enya´s "Orinoco Flow" und "Sail Away" verursachen einmal mehr Gänsehaut - denn jetzt, genau jetzt, begann die Reise erst richtig. Die Sail-away-Party mit Lasershow auf dem Pooldeck war natürlich "Pflichtveranstaltung" für uns. Immer wieder faszinierend.

Unser erster Anlaufhafen war Helsinki.

Nach dem Frühstück ging es mit dem Bus in die Stadt. Wegen des Nieselregens fuhren wir erst einmal ohne Halt bis zur Felsenkirche. Hier zeigte sich, dass die Nähe zu unserem Herrgott nicht immer an der Höhe der Kirchtürme festzumachen ist. Die kargen Granitwände, die kupferverkleidete Kuppel und eine wohlklingende Orgel, die trotz aller Betriebsamkeit der internationalen Besucher, Ruhe im Kirchenraum ausstrahlte. Von der Kirche aus machten wir uns auf den Weg zum Sibelius Denkmal und zum Olympiastadion. Beim Bummel durch die Straßen war ein Besuch bei „Stockmann“, dem bekanntesten Kaufhaus in Finnland, natürlich Pflicht. Den Ausflug rundete ein Besuch im „Café Ursula“ ab, von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die vielen kleinen Inseln vor Helsinki.

Nach einer entspannenden Massage im „Body & Soul Spa“ genossen wir anschließend unser Abendessen an Bord. Und so genossen wir Tag um Tag, an denen sich Sport, Kultur und einfach nur Entspannung die Klinke in die Hand gaben. Wir spürten, wie wir innere Ruhe fanden und unsere Körper neue Energie tankten. Mehr Erholung geht einfach nicht.

Auf einen Ausflug möchten wir noch besonders hinweisen: der Tag in Tallinn.

Hier ist alles in fußläufiger Entfernung und übersichtlich.Einen ersten "Aufenthalt" gab es bereits direkt an der Pier. Hier haben Händler ihre Marktstände aufgebaut und bieten Souvenirs der verschiedensten Art an. Wir schauten uns ein wenig um, entschieden uns dafür, den "Einkauf" auf den Rückweg zu verschieben. Nach ca. 15 Minuten begrüßte uns die "Dicke Margarethe", ein Kanonenturm mit einem Durchmesser von 25 Meter am Rande der Altstadt. Ganz in der Nähe befindet sich das Denkmal für die Opfer der Estonia Katastrophe.

Wir gingen durch den Turm und hatten das Gefühl, in einer anderen, ruhigeren Welt zu sein. Über gepflasterte, mittelalterliche Straßen steuern wie die "Lange Straße/Pikk" an, wo die Gildehäuser und die Olaikirche stehen. Auf dem großen Rathausplatz, wie auch in den vielen Geschäften rundum und in der Stadt, werden vor allem heimische Textilien und handwerkliche Artikel angeboten. Rund um den Platz finden sich zahlreiche Cafés und Restaurants. Nach einem Besuch der "Ratsapotheke", die seit dem 15. Jahrhundert besteht, schauten wir uns weiter die Stadt an.

Auf dem Rückweg machten wir dann noch einmal am Hafen Station, wo wir auf dem kleinen Markt das ein oder andere Souvenir erstanden. Den Rest des Tages ließen wir es uns auf dem Sonnendeck gut gehen. Einfach nur herrlich – wie die gesamte Reise.

Unser Fazit: Einfach traumhaft und immer wieder gern.